BCT-Touristik

Ecuadorreisen

Galapagos Intensiv
24 Tages Galapagos intensiv

Galapagos Intensiv
24 Tage Ecuador Studienreise Galapagos Intensiv

Auf unserer Intensivreise bringen wir Ihnen sowohl Ecuador als auch die Galápagos-Inseln näher.

Die Reise beginnt in Quito, von wo aus es direkt weitergeht in den Regenwald. Lernen Sie die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt des Dschungels kennen und baden Sie zu Füßen eines Wasserfalls. Auch die heißen Quellen des Hochgebirgsortes Papallacta laden zu einem Bad ein. In der Hauptstadt Quito können Sie u.a. die berühmte koloniale Altstadt – Teil des UNESCO-Weltkulturerbes – bestaunen, aber auch ein soziales Projekt besichtigen. Malerische Kraterseen, Nationalparks und herrliche Gebirgslandschaften bieten die perfekte Kulisse für Wandertouren.

Im Anschluss lernen Sie die ca. 1000 km vor der Küste gelegenen Galápagos-Inseln kennen, die weltweit berühmt sind für ihre einzigartige Flora und Fauna. Die legendären Riesenschildkröten sind ebenso Teil unseres Programms wie Ausflüge in die Highlands von gleich mehreren der Galápagos-Inseln. An den Stränden ist vielfach Gelegenheit zum Schnorcheln und zur Tierbeobachtung.

Willkommen in Ecuador und auf den Galápagos-Inseln!

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Galapagos Intensiv
24 Tage Ecuador Studienreise

Programm
Galapagos Intensiv
Ecuador & Galapagos Studienreise

Tag 1: Aufbruch nach Ecuador

Der Flug zu Ihrer Ecuador und Galapagos Reise geht über Madrid nach Quito.

Tag 2: Ankunft in Quito

Am späten Abend kommen Sie am Flughafen Quito an. Anschließend werden Sie zum Hotel in Quito gebracht, wo Sie sich von dem langen Flug erholen und auf die Höhenlage einstellen können.

Tag 3: Kolibris im Nebelwald…

Kolibri im Cloud Forest

Wir fahren zur Guango Lodge im trockenen Amazonas Quellgebiet südlich von Papallacta. Von dort aus wandern wir durch den „Cloud Forest“, wo bis zu 10 Kolibri-Arten in ihrer natürlichen Umgebung beobachtet werden können. Nebelwälder befinden sich an den Hängen von subtropischen Gebirgen. Durch die Berghänge regnet ein Großteil der Wolken in diesem Gebietsteil ab, womit es zu deutlich höherem Niederschlag als im Gebirge oder Tiefland und damit auch zu einem deutlich höheren Vorkommen an Pflanzen- und Tierarten kommt. Sie können viele subtropische Pflanzen und Vogelarten sehen, die es nur in diesem Nebelwald gibt. Nach der Wanderung können Sie in der Guango Lodge entspannen oder die Kolibris und weitere Urwaldvogelarten in den „Gärten“ der Lodge beobachten.

…und Wanderung im Regenwald

Am Nachmittag benötigen Sie auf jeden Fall erneut regenfeste Kleidung für eine geführte Regenwaldwanderung. Dafür geht es weiter zur Cotococha Lodge in Tena, der Hauptstadt der Provinz Napo inmitten des ecuadorianischen Regenwaldes. Aufgrund der geografischen Lage am Equator ist die tägliche Tageslichtdauer konstant. Dazu kommt der regelmäßige Niederschlag am Abend oder Nachmittag, der in den Regenzeiten in Frühjahr und Herbst sogar noch zu nimmt. Zusammen bringt dies eine einzigartige Fülle an Lebensformen hervor. Gewaltige Baumriesen, eine große Zahl von unterschiedlichen Insektenarten sowie kleine Affen, buntgefiederte Tropenvögel u.v.m. erwarten Sie und werden Ihnen fachkundig erläutert – genauso wie die Heilkraft bestimmter Heilpflanzen, aus denen die Ureinwohner ihre Medizin herstellten. Am Abend treffen wir uns zu einem gemütlichen Beisammensein am Lagerfeuer.

Tag 4: Mit dem Kanu in den Regenwald und baden am Wasserfall

Heute beginnen wir den Tag mit einer kurzen Fahrt mit dem Kanu. Die Fahrt mitten durch den Regenwald bringt uns zu einer Uferstelle am Fluss, die den Ausgangspunkt bildet für eine ungefähr einstündige Regenwaldwanderung durch den Sekundärwald. Bei den atemberaubenden Las LatasWasserfällen ist Gelegenheit zu einem Bad in dem glasklaren Wasser mitten in der ursprünglichen Umgebung des Urwalds – ein einzigartiges Erlebnis. Auch wer nicht baden möchte, wird hier auf seine Kosten kommen. Wie von Zauberhand gestapelt wirken die Steinquader, die die Wände des Wasserfalls bilden. Von den vielen kleinen Felsvorsprüngen bietet sich Ihnen ein einzigartiges Panorama.

Zu Besuch bei Quechua Indianern und einer Affenfamilie

Nachmittags erfahren wir beim Besuch einer Quechua-Familie viel über die alten Bräuche und Riten sowie über die traditionelle Goldwäsche am Fluss, Töpferei, die Herstellung des „Chica“-Tranks aus Yuca, einer Kartoffel-ähnlichen Tropenpflanze, und die Nutzung des „serbatana“-Blasrohrs zur Jagd.

Danach fahren wir zum Puerto Misahualli Resort mit seinem weißen Fluss-Sandstrand. Am Fluss leben zahlreiche kleine Affen in den Bäumen, die Menschen gegenüber sehr zutraulich sind. Am Abend können wir uns erneut am Lagerfeuer über die Erlebnisse des Tages austauschen.

Tag 5: Thermalort Papallacta

Heute geht es ein Stück nach Norden nach Papallacta. Der Thermalquellort Termas de Papallacta liegt einige Kilometer östlich von Quito malerisch in einem hohen Andental zwischen den östlichen Gebirgsketten. Doch bevor wir uns in den Heißen Quellen entspannen können, brechen wir auf zu einer Wanderung durch den unberührten Hochgebirgs-Regenwald, der bekannt ist für seine Artenvielfalt und Baumriesen. Nachmittags haben Sie Zeit zu Ihrer freien Verfügung, die Sie beispielsweise zum Entspannen in den Heißen Quellen von Papallacta nutzen können. Die Temperaturen in den Quellen des Thermalortes liegen zwischen 36 und 40 Grad Celsius. Die Quelltemperatur aus denen die Thermalquelle gespeist wird variiert von 30 bis zu 70 Grad Celsius. Das geruchlose Wasser ist reich an Kalzium und Sulfaten und es soll auch gegen Rheuma und Allergien helfen. Genießen Sie heute die Entspannung nach den Wandertouren der ersten Tage Ihrer Reise.

Tag 6: Fahrt nach Quito

Wir fahren zurück nach Quito, der Hauptstadt Ecuadors mit ihrer in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommenen Altstadt und zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Nachdem Sie Ihr Hotel bezogen haben, haben Sie den Nachmittag Zeit für eigene Erkundungen in der ecuadorianischen Hauptstadt.

Tag 7: Quito

Abtei San Francisco in Quito

Bei einem Spaziergang durch das koloniale Viertel von Quito besichtigen wir u.a. die im 17. Jahrhundert erbaute wunderschöne La Compañia Kirche, aber auch den Escuela Taller Quito Workshop, wo mittellose Jugendliche von Experten in Holzschnitzerei, Steinmetzhandwerk, Metallverarbeitung und der englischen Sprache unterrichtet werden. Anschließend geht es zum Panecillo Hügel („Brötchen Hügel“) mit der Statue der geflügelten Jungfrau Maria. Von hier aus bietet sich ein fantastischer Ausblick auf das Stadtzentrum und den Süden Quitos, sowie die Skyline Quitos im Norden und die schneebedeckten Spitzen der Anden. Die Statue selbst ist von fast jedem Punkt in Quito aus zu sehen.

Tag 1: „Die Mitte der Welt“

Schließlich fahren wir nach Ciudad Mitad del Mundo („Die Mitte der Welt“), wo eine französische Wissenschaftsexpedition 1736 mit den Ihnen zur Verfügung stehenden beschränkten Forschungsmitteln den Verlauf des Äquators bestimmte. Daran erinnert noch heute das Äquatormonument, an das ein Ethnologisches Museum angeschlossen ist und eine gelbe Linie auf dem Boden. 150 Meter weiter finden Sie dann im Inti-Ñan Freilichtmuseum den offiziellen Äquator. Wasser in der Nord- und Südhalbkugel läuft bekanntermaßen in unterschiedliche Richtungen ab. Was passiert dann mit Wasser direkt auf dem Äquator? Und stimmt es, dass man am Äquator nicht mit geschlossenen Augen geradeaus gehen kann? Das und mehr können Sie in vielen Experimenten selbst ausprobieren.

Zusätzlich informiert das Inti-Ñan Freilichtmuseum anschaulich über die alten Kulturen Ecuadors und ihre jeweilige Lebensweise. Nach der Besichtigungstour fahren wir zurück zum Hotel in Quito.

Tag 8: Indio-Markt in Otavalo und Salinas de Ibarra

Heute fahren wir nach Otavalo, 110 Kilometer nördlich von Quito gelegen und umgeben von den Vulkanen Cotacachi, Mojanda und Imbabura. Otavalos besondere Attraktion ist sein traditioneller Indio-Markt, wo man Stoffe, Kunsthandwerkserzeugnisse und noch v ieles mehr kaufen kann. Den Markt können Sie auf eigene Faust erkunden. Der Stamm der Quechue Indianer von Otavalo wird Otavalos genannt und hat vor allem durch seine Textil- und Handwerkserzeugnisse es zu Ansehen und in großen Teilen auch Wohlstand gebracht. Die Amtssprache von Ecuador ist Spanisch, jedcoh gibt es auch noch eine zweite Amtssprache: das Kichwa. Kichwa ist die Sprache der indigenen Bevölkerung Ecuadors zu denen auch die Otavalos gehören.

Trommeln in Salinas de Ibarra

Nachmittags fahren wir weiter nach Salinas de Ibarra, wo uns die Afro-Ecuadorische Gemeinschaft im Chota Tal in ihre Kultur einweihen und Musik, Kunst und Tänze vorstellen wird. Die hier lebende meist arme Bevölkerung besteht Großteils aus Nachfahren verschleppter afrikanischer Sklaven, die in dem fruchtbaren Tal entlang des gleichnamigen Flusses auf Zuckerrohrplantagen arbeiten mussten. Nach der Abschaffung der Sklaverei in Ecuador verblieben die meisten von Ihnen als freie Landarbeiter im Tal, wo sie auch heute noch Zuckerrohr, Bananen, Baumwolle und Tabak anbauen.

Ihre afrikanische Kultur haben sie jedoch beibehalten und präsentieren voller Stolz den Besuchern Ihren „Bomba“. Der „Bomba del Chota“ ist eine Tanzform mit Dialog-Gesang zu Trommeln und Flöten. Die teilweise rituellen Tänze beschreiben das tägliche Leben, die Arbeit auf den Feldern, aber auch die Liebe. Erleben Sie die Warmherzigkeit dieser Gemeinschaft und den Ausblick auf die Berghänge der Anden.

Tag 9: Cuicocha Kratersee und schamanistische Reinigungszeremonie

Heute verlassen wir das Chota-Tal wieder und steigen auf zum Fuß des Vulkans Cotacachi. Am landschaftlich reizvollen Cuicocha Kratersee stehen eine Bootsfahrt auf dem See selbst oder eine Wanderung an dessen Ufer zur Wahl. Im anliegenden Interpretation Center erfahren Sie mehr über die Caldera des Vulkans und seine Bedeutung für die anwohnenden indigenen Gemeinschaften. Das stark alkalische Wasser beherbergt nur wenig Leben wird aber von Quechua-Schamanen für die rituelle Reinigung zur Sommersonnenwende verwendet.

Handwerk und Schamanismus

Die Handwerkerorte Cotacachi und San Antonio, die wir anschließend besuchen, sind hingegen für ihre Lederarbeiten bzw. Holzschnitzereien bekannt. Seit Jahrhunderten wird die Holzschnitzkunst von Familien in San Antonio de Ibarra von einer Generation zur nächsten weitergegeben. Mindestens ein Viertel der Stadtbewohner verdient seinen Lebensunterhalt durch die Verarbeitung und Bearbeitung von Holz, sei es als Tischler oder Künstler. Demzufolge ist es nicht verwunderlich, dass Sie auf Ihrem Weg durch die Ortschaft in jeder Straße mehrere Geschäfte und Galerien auffinden werden, die Holzwaren anbieten. Cotacachi hingegen ist für seine Rindlederwaren bekannt. Es ist in Ecuador übrigens üblich um den Preis der angebotenen Waren auf dem Markt zu feilschen.

In Illuman, der nächsten Etappe unserer Tour, empfängt uns der Stamm der Quechua Indianer im Jambi Huasi, dem Haus der Heilung. Dies ist ein Krankenhaus, das sich auf die traditionelle Heilung mit Kräutern und Schamanismus beruft und es in Ecuador zu großer Popularität unter den Einheimischen brachte. Ein Schamane des Jambi Huasi führt uns eine zeremonielle Reinigung vor und gewährt uns so einen anschaulichen Einblick in seine Arbeit.

Tag 10: Rosenfarm La Cienega und Cotopaxi Nationalpark

Tungurahua Vulkan Ecuador

Am 10. Tag Ihrer Ecuador Reise wartet die Hacienda La Cienega mit einer Rosenfarm auf, die wir besichtigen werden. Rosen sind eines der größten Exportgüter Ecuadors. Vor allem die langstieligen großen Rosen stammen fast ausschließlich aus Ecuador.

Nachdem Verstauen des Gepäcks in der Haciende besuchen wir den Cotopaxi Nationalpark mit seinem fast 6000m hohen, noch aktiven Vulkan und dem malerischen Limpiopungo See. An dessen Ufer werden wir eine kurze Wanderung machen. Freiwillig und nur bei gutem Wetter möglich ist der (allerdings anstrengende!) Aufstieg zur Bergstation, die auf 4800 m Höhe liegt. Unterwegs könnten Sie einige der Wildtiere erspähen, die in dem Gebiet des Cotopaxi Nationalpark leben, wie den Puma, das Lama, Andenkondore und Wildpferde. Wer an einem Bergaufstieg nicht teilnehmen möchte, dem steht es frei, ohne nennenswerte Höhenunterschiede im Flachland zu wandern.

Tag 11: Chugchilan und Kratersee Quilotoa

In dem Dorf Chugchilan statten wir der lokalen Käsefabrik einen Besuch ab. Das Dorf liegt auf 3200 Höhenmetern und eine nicht allzu ausgedehnte Wanderung über das Plateau im Anschluss an die Besichtigung offeriert darüber hinaus einen wunderbaren Ausblick auf die herrliche Landschaft der Anden. Danach ist der Kratersee Quilotoa unser nächstes Ziel. Seit ungefähr 800 Jahren besteht die drei Kilometer breite Caldera in 3900 Metern Höhe. Sie entstand bei einer großen Eruption, in dessen Folge der Boden einstürzte und einen tiefen Krater bildete. Durch die bei der Eruption entstandenen Dampfschwaden füllte sich der Krater mit Wasser. Hier unternehmen wir eine Wanderung am Ufer des blau-grünen Sees.

Tag 12: Flicken-Landschaft und Chimborazo

Auf dem Weg nach Riobomba beeindruckt die Flicken-Landschaft dieser Region ebenso wie Ecuadors höchster Berg, der Chimborazo (Höhe: 6310m), den schon Alexander von Humboldt 1802 bestiegen haben soll. Bis auf 5600 Höhenmeter kam er laut seinen Aufzeichnungen, bis Gletscher und Höhenkrankheit ihn und seine Begleiter zum Umdrehen zwangen. Von den ansässigen Quechua Indianern wird der Chimborazo auch Eisberg oder Schneefrau genannt. Die erste vollständige Besteigung des schneebedeckten Vulkans erfolgte erst im Jahr 1880. Auch wenn wir nicht den langen Aufstieg wagen werden, ist das Panorama am Fuß des Chimborazo einen Besuch in jedem Fall wert und mit etwas Glück treffen wir auf eine Herde Alpakas, die für die Anden so charakteristischen sanftmütigen Kameltiere. Am Abend erreichen wir Riobamba, die Hauptstadt der Chimborazo Provinz und umgeben von 6 aktiven Vulkanen mit einer Höhe von über 4700 Metern.

Tag 13: Die Teufelsnase entlang

Heute führt uns unser Weg von Riobamba nach Alausi, ein üblicher Umschlagplatz für Warentransport und Fernverkehr. Von Alausi aus nehmen wir die berühmte Devil’s Nose Eisenbahn nach Sibambe. Früher fast ausschließlich für den Gütertransport verwendet, fährt die Bahn heute nur noch als Besucherattraktion. Abwechselnd vorwärts und rückwärts schlängelt sie sich über steile und enge Gebirgspässe bis nach Sibambe. Höhepunkt ist die steile Abfahrt entlang der Teufelsnase, von der sie ihren Namen hat. In Sibambe können Sie eine kurze Pause machen, den Ausblick auf die Teufelsnase genießen oder einfach nur die Beine baumeln lassen bevor wir wieder zurück nach Alausi fahren. Auf der Fahrt genießen wir den faszinierenden Blick auf die atemberaubende Gebirgslandschaft.

Auf den Spuren der Inka

Am Nachmittag sind die Ruinen von Ingapirca unser Ziel, eines der bedeutendsten Zeugnisse der Inka-Kultur in Ecuador. Die spanischen Eroberer interpretierten das Bauwerk als Festung, möglicherweise diente Ingapirca aber auch dem Kult der Sonne. Besonders augenfällig ist die von den Inka auch andernorts angewandte mörtellose Bauweise mit genau behauenen großen Steinquadern. Im Anschluss fahren wir weiter nach Cuenca, wo sich für diese Nacht unser Hotel befindet.

Tag 14: Cuenca und Cajas Nationalpark

Ein kurzer Spaziergang bringt uns ein weiteres UNESCO-Weltkulturerbe Ecuadors näher: die Altstadt von Cuenca, der drittgrößten Stadt Ecuadors mit dem Beinamen „Athen Ecuadors“. Hervorzuheben sind hier die ab dem 16. Jahrhundert erbaute Kathedrale mit der ältesten Orgel Ecuadors, die ab 1885 errichtete neue Kathedrale, sowie viele Gebäude im „republikanischen Stil“ des 19. Jahrhunderts.

Im Anschluss an unsere Stadttour fahren wir in die Natur, genauer gesagt in den Cajas Nationalpark, in dem sich viele Seen und Lagunen sowie hohe Berge, aber auch Relikte von Siedlungen und Straßen aus der Zeit vor den Inkas befinden. Nach einer kurzen Wanderung im Nationalpark brechen wir auf nach Guayaquil, der Hafenstadt und zugleich größten Metropole des Landes, wo Sie die vorerst letzte Nacht auf dem Festland verbringen werden.

Tag 15: Galapagos-Inseln – San Cristobal

Von Guayaquil geht es am 15. Tag mit dem Flugzeug weiter zur Östlichsten der Galápagos-Inseln, San Cristobal. Ihr Name kommt vom heiligen Christopherus, dem Heiligen der Seefahrer, der im spanischen auch Cristóbal de Licia genannt wird. Mit einer Größe von 558 Quadratkilometern ist sie dieviertgrößte Insel (und die drittgrößte Bewohnte) im Archipel. Die Hauptstadt der Galapagos Inseln, Puerto Baquerizo Moreno, befindet sich zusammen mit dem Flughafen San Cristóbal am südwestlichen Teil der Insel.

Interpretation Center

Im San Cristobal Interpretation Center werden Sie über die Entstehung der Galápagos-Inseln und die Evolution ihrer endemischen Tier- und Pflanzenarten ebenso informiert wie über ihre Besiedlung durch den Menschen. Hier erfahren Sie mehr über Seelöwen, Leguane, Prachtfregattvögel, Blau- und Rotfußtölpel, sowie selbstverständlich die Galapagos Riesenschildkröten. Im Meer um die Galapagosinseln sind neben tropischen Fischen und Korallen auch Delfine, Rochen, Hummer und Haie heimisch.

In Cerro Tijeretas, unserem nächsten Programmpunkt, ist dann Gelegenheit, Meerestiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu studieren und gleich das Erlernte beim Erkennen und richtigen Verhalten mit geschützten Tierarten anzuwenden. Es kann dort auch geschnorchelt werden. Der traumhafte Strand Playa Carola lädt schließlich zum Entspannen oder Surfen ein.

Tag 16: Mit dem Truck ins Hochland

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Die Highlands von San Cristobal besuchen wir heute mit dem Truck. Dabei machen wir u.a. an dem Aussichtspunkt Mirador de la Soledad halt, der einen fantastischen Blick über die Insel bietet. Die einzige Frischwasserlagune der Insel, Laguna El Junco, ist Heimat der Fregattvögel, die man dort beim Reinigen ihrer Flügel beobachten kann. Mit knapp 60.000m² Oberfläche und bis zu sechs Metern Tiefe ist sie die größte Süßwasserquelle der Inselgruppe und sie entstand im Krater eines erloschenen Vulkans. Durch diese Quelle war die Entstehung der Artenvielfalt auf San Cristobal erst möglich.

Ein Strand und der beste Kaffee Ecuadors

Die Playa de Puerto Chino ist der Ort unsers nächsten Halts. Wegen seiner hohen und beständigen Wellen ist dieser Strand unter Surfern der beliebteste des gesamten Archipels. Aufgrund seines kristallinen weißen Sandes und dem hohen Korallen-Vorkommens ist dieser Strand auch bei Nicht-Surfern einer der Beliebtesten. Der Kontrast des schwarzen Lavagesteins auf dem weißen Grund lädt in jedem Fall zum Fotografieren ein. Auf der Rückfahrt nach Puerto Baquerizo Moreno besichtigen wir das „El Progreso“, wo die besondere Art und Weise demonstriert wird, auf welche die Inselbewohner unter anderem ihren hochwertigen Kaffee anbauen.

Tag 17: Riesenschildkröten auf Santa Cruz

Mit dem Schnellboot geht es am frühen Morgen nach Puerto Ayora an der Südküste der Insel Santa Cruz. Mit 986 Quadratkilometern ist sie die zweitgrößte Insel und mit über 12.000 Einwohnern die Bevölkerungsreichste. In den Highlands von Santa Cruz leben die legendären Galápagos-Riesenschildkröten. Die Inseln verdanken ihren Namen übrigens den Schildkröten (und nicht etwa vice-versa).

Außer den Schildkröten lassen sich selbstverständlich noch viele andere einzigartige und für die Inseln typische Tierarten in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Berühmt geworden sind dabei vor allem die Darwin Finken. Insgesamt 14 verschiedene Arten an Darwin Finken haben sich auf dem Archipel von einer einzigen kleinen Population aus entwickelt. Ferner findet man auf der Insel auch viele Eulen, die neugierigen Galapagos Tyrannen (eine Sperlingsart), Flamingos und Galapagos Iguana. Dafür besuchen wir auch einen der schönsten Sandstrände des Archipels, den Mangroven Strand Tortuga Bay, wo Sie Pelikane, Flamingos und Meerechsen beobachten, oder mit Meeresschildkröten und Rochen baden können.

Tag 18: Floreana

Wiederum mit dem Schnellboot gelangen wir nach Floreana, einer der umliegenden Inseln. Sie ist mit gerade einmal 173km² Fläche eine der kleineren Inseln, jedoch dank ihrer zwei natürlichen Süßwasserquellen mit reicher Flora und Fauna gesegnet.

Am Strand La Loberia kann erneut geschnorchelt werden. Der Name ist Programm: an der „Seelöwen Küste“ tummeln sich mehrere Großfamilien der sanften Säuger und lassen sich geduldig fotografieren. Nur vor Müttern mit Jungtieren sollte man Abstand halten.

Auf dem Weg nach Floreana machen wir auch an der Teufelskrone, Luz del dia halt. Korallen und Doktorfische warten hier auf Ihre Unterwasser Kamera.

Besuch einer Piratenhöhle

Wir besichtigen im Anschluss eine ehemalige Piratenhöhle im Hochland. Vor der Kolonisierung nutzten Piraten die abgelegenen Inseln als Versteck für Ihre Beute. Außerdem besuchen wir den Aussichtspunkt Asylum of Peace und die Wohnstätte der Familie Wittmer. In den ehemaligen Behausungen der deutschen Kolonialfamilie wird gezeigt, wie frisches Wasser gewonnen wird und Nahrung auf dem vulkanen Hochland angebaut wurde. Am Abend fahren wir zurück nach Santa Cruz. Mit viel Glück kann man bei der Gelegenheit eine der sechs Walarten sehen, die im Meeresgebiet der Galapagos Inseln heimisch sind.

Tag 19: Darwin-Forschungsstation und Insel Isabela

Die Charles-Darwin-Forschungsstation ist ebenfalls Heimat der bekannten Riesenschildkröten – sie leben hier in diversen Subspezies von sämtlichen Galapagos-Inseln. Diese Non-Profit-Organisation hat es sich zum Ziel gemacht, u.a. dem Besucher den Lebensraum und die Anstrengungen zum Schutz bedrohter Tierarten des Archipels zu erläutern. Dabei werden nicht nur Schildkröten sondern auch andere Tierarten, wie einige seltene Iguana, die durch die Einfuhr von Katzen und Hunden als Haustiere ebenfalls vom Aussterben bedroht sind.

Isabela Island

Als nächstes steht noch ein Besuch der Kunstgalerie von Puerto Ayora auf dem Programm, bevor es am Nachmittag mit dem Schnellboot auf die Insel Isabela geht. Isabela ist mit einer Länge von 120 km (Fläche 4,59 km²) die mit Abstand Größte der Galapagos Inseln. Dort angekommen unternehmen wir einen kleinen Spaziergang zur Flamingo-Lagune, wo mit etwas Glück die Flamingos aus nächster Nähe beobachtet werden können. Die heute in freier Wildbahn selten gewordenen Vögel bauen Ihre Nester an den Rändern der Lagunen im Archipel.

Tag 20: Sierra Negra und Concha de Perla

Wir erkunden bei einer Wanderung zum Vulkan Chico die Kratermondlandschaft des Sierra Negra Vulkans, der mit 6 Meilen Durchmesser und 300 Fuß Tiefe über den zweitgrößten Krater der Welt verfügt. Der Vulkan Sierra Negra ist der aktivste Vulkan der Inselgruppe, wohingegen der Vulkan Chico mit einer bunten Landschaft und gelegentlich aufsteigenden Rauchschwaden aufwartet.

Nachmittags fahren wir nach Concha de Perla, wo wir schnorcheln und darüber hinaus Seelöwen und mit etwas Glück auch Seeschildkröten begegnen werden. Gelegentlich ist es hier auch möglich Pinguine zu sehen.

Tag 21: Tintoreras und Riesenschildkröten

Mit dem Schnellboot setzen wir über nach Tintoreras, einer der aufgrund ihres Artenreichtums bemerkenswertesten unter den Galapagos-Inseln. Ihr Name leitet sich von den Haifischen ab, die im Meer rund um die Insel leben. Weißspitzen-Riffhaie, Galápagos-Pinguine, Seeschildkröten, Seelöwen, Manta Rochen und Meerechsen sowie zahlreiche Vögel leben auf Tintoreras. Im Anschluss an eine kurze Wandertour besteht auch am hiesigen Strand die Möglichkeit zum Schnorcheln.

Am Nachmittag geht es mit dem Boot zurück nach Isabela. Dort besuchen wir eine Riesenschildkröten Aufzuchtstation. Dort werden die gefährdeten Unterarten der Galapagos Schildkröten gezüchtet, um ihren Bestand zu erhalten.

Die Mauer der Tränen

Weiter geht es zur 100m langen Mauer der Gedenkstätte Muro de las Lagrimas („Mauer der Tränen“). Diese erinnert an die Strafarbeiter des ehemaligen Inselgefängnisses, die in den Nachkriegsjahren ab 1946 diese Mauer aus dem harten Vulkangestein schlagen mussten. Die Idee darin war, die Gefangenen beschäftigt zu halten und sie mittels der errichteten Mauer von den übrigen Bewohnern der Insel zu trennen. Bei Missachtung von Befehlen oder Arbeitsverweigerung drohten harte Strafen. Ein Sprichwort aus dieser Zeit besagt: Hier weinen die Starken und sterben die Schwachen. Der Aussichtspunkt Mirador Cerro Orchilla gibt einen beeindruckenden Überblick über die Muro de las Lagrimas.

Auf dem Rückweg sehen wir uns einen Lavatunnel, Estero de Isabela und den Strand Playa del Amor an.

Tag 22: Rückflug auf das Festland

Nachdem wir in aller Frühe mit dem Schnellboot nach Puerto Ayora zurückgefahren sind, geht es Richtung Seymour Flughafen auf der nördlich vorgelagerten Insel Baltra. Von dort fliegen Sie zurück auf das Festland nach Guayaquil. Je nach Flugzeit bleibt noch etwas Zeit Guayaquil zu erkunden. Ihr Reiseleiter berät Sie gern oder zeigt Ihnen die schönsten Stellen der Gegend.

Tag 23: Adiós Ecuador - Auf Wiedersehen

Ihr Reiseleiter begleitet Sie zum Flughafen von Guayaquil, wo Sie Ihren Rückflug über Madrid antreten. Ein Schatz an Erfahrungen, Erinnerungen und Fotos erleichtert den Abschied.

Tag 24: Ankunft in Madrid und Weiterflug nach Hause

Über einen Zwischenhalt in Madrid geht es weiter nach Frankfurt bzw. an Ihren Abflugort.

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Leistungen
Galapagos Intensiv
24 Tage Galapagos Reise

Im Reisepreis enthalten:
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Termine & Preise
Galapagos Intensiv
24 Tages Studienreise

Termine 2015
Reise Nr. Reisedatum Dauer Flug Reisepreis Status
16593xy
Preise und Termine für 2016 werden in Kürze bekannt gegeben.
 T entfällt

Einzelzimmerzuschlag (falls gewünscht):      €
LA: LAN & LAN Peru & LAN Chile
IB: Iberia
Mindestteilnehmerzahl: 16 Pers.
Maximalteilnehmerzahl: 24 Pers.
Änderungen vorbehalten

Anreise zum Flughafen
Es empfiehlt sich innerhalb Deutschlands eine Anreise mit dem Rail&Fly-Ticket der Deutschen Bahn.
Das Ticket kostet nur 59 Euro für Hin- und Rückfahrt und ist gültig für alle Züge (inkl. ICE).
Alternativ buchen wir Ihnen auch gerne Zubringerflüge nach Frankfurt (auch von Österreich oder der Schweiz aus).
Die Kosten belaufen sich auf 175 Euro p.P. für beide Strecken.

Information zur Einreise
Für die Einreise nach Ecuador benötigen Deutsche, Österreich und Schweizer nur einen noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass. Das Touristenvisum erhalten Sie direkt bei der Einreise.

Gesundheit, Impfungen
Besondere Impfungen sind nicht vorgeschrieben, wenn Sie aus Europa direkt anreisen. Es wird jedoch eine Gelbfieber-Impfung empfohlen, wenn beabsichtigt wird in betreffende Rgionen zu reisen.
Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes empfiehlt die Standardimpfungen: Schutz gegen Tetanus, Diphterie, Polio und Hepatitis A.

Versicherungen
Wohnsitz Deutschland oder Österreich: Die Auslandskrankenversicherung ist im Reisepreis inklusive. Wir empfehlen eine Reiserücktrittskostenversicherung, die Sie mit der Anmeldung abschließen können. Kosten der Ver­sicherungs­prämie wie nachstehend:

Für Reisende mit Wohnsitz in Deutschland
Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruch-Versicherung (ohne Selbstbeteiligung)
Reisepreis bisPrämie p.P.
Stand 01.11.2016. Details & Versicherungsbedingungen auf www.sc-reiseschutz.de
2000 Euro64 €
3000 Euro90 €
4000 Euro115 €
5000 Euro160 €
6000 Euro210 €
7000 Euro245 €
8000 Euro280 €
9000 Euro315 €
Für Reisende mit Wohnsitz in Österreich
Storno- und Reiseschutz (Reiserücktrittskosten und -abbruch, ohne Selbstbehalt
Reisepreis bisPrämie p.P.
Stand 01.11.2016. Details & Versicherungsbedingungen auf www.tas-reiseschutz.de
1000 Euro41 €
2000 Euro73 €
3000 Euro108 €
4000 Euro144 €
5000 Euro180 €
6000 Euro220 €
7000 Euro250 €
8000 Euro290 €
Wohnsitz Schweiz: Sie können eine einzelne Reiserücktritts- & Reiseabbruchkostenversicherung abschließen oder ein Versicherungspaket inklusive Reiserücktritt-, Reiseabbruch-, Gepäck- und Heilungskostenversicherung. Für Rei­sende aus der Schweiz ist der Abschluss einer einzelnen Heilungskostenversicherung für das Ausland nicht möglich. Sie bekommen stattdessen eine Gutschrift über 6 Euro.
Für Reisende mit Wohnsitz in der Schweiz
Reiserücktrittskosten- und Reiseabbruch-Versicherung (mit Selbstbeteiligung für alle Reisen ohne Kreuzfahrten)
Reisepreis bisPrämie p.P.
Stand 01.11.2016. Details & Versicherungsbedingungen auf www.hmrv.de
1000 Euro42 Euro
2000 Euro63 Euro
3000 Euro109 Euro
4500 Euro139 Euro
5000 Euro179 Euro
7500 Euro259 Euro

Weitere Fragen
Für weitere Fragen können Sie uns gern anrufen unter der Nummer 02241/9 42 42 11 oder verwenden Sie unser Kontaktformular.

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